Rheinischer Schützenbund e.V. 1872

Erfolgreiches Abschneiden beim 34. ISAS

Den mittlerweile 34. Internationalen Saisonauftakt der Sportschützen in Dortmund eröffneten auch in diesem Jahr wiederum die Erwachsenen. Und während die in der Zeit vom 19. bis 23. März 2018 antraten, trafen sich dort die Junioren vom 22. bis 25. März 2018.

In diesem Jahr zierte das 34. ISAS-Plakat den Olympiasieger im KK-Liegendschießen von 2016 in Rio de Janeiro, Henri Junghänel.

Wie in all den Jahren zuvor, so auch dieses Mal, wurden wiederum zahlreiche rheinische Schützinnen und Schützen dazu gemeldet. So waren DSB-Kaderseitig vier Rheinländer und von Seiten des bzw. über den Landesverband weitere 37 Schützinnen und Schützen, zum Teil als Mehrfachstarter, gemeldet worden.

Jana Erstfeld.

Hierbei konnten zunächst einmal insbesondere unsere Luftgewehrschützinnen überaus erfolgreich abschneiden, sowohl bei den Frauen als auch bei den Juniorinnen. Wurde doch jeweils eine Goldmedaille errungen.

So sicherte sich die Leichlingerin Jana Erstfeld mit 249,2 (Vorkampf 2./625,4) Ringen den 1. Platz und damit die Goldmedaille. Silber errang die für Kevelaer schießende Niederländerin Manon Smeets mit 248,2 (4./624,0) Ringen und Bronze gewann die Inderin Ayonika Paul mit 227,2 (5./623,4) Ringen.

Anna Janßen.

Die zweite Goldmedaille holte sich folgend die aktuelle Juniorinnen-Europameisterin und Vize-Weltmeisterin Anna Janßen und wiederholte hierbei ihren Vorjahreserfolg. Die Kaderschützin  zog zunächst einmal mit 621,1 Ringen als Vorkampfzweite in die Finalrunde ein. Dort schloss sie mit 248,3 Ringen ab und belegte damit den 1. Rang. Die Hessin Jana Heck sicherte sich mit 247,8 (3./620,0) Ringen die Silberausführung. Und Bronze ging an die Französin Jade Bordet mit 227,1 (1./622,2) Ringen. Auf Rang 5 folgte dann schon Zwillingsschwester Franka Janßen mit 184,4 (6./618,8) Ringen.

Mixed-Wettbewerb mit Jana Erstfeld und Julian Justus.

Darüber hinaus gab es dann noch eine Bronzemedaille. Die errang am 23. März 2018 im Luftgewehr Mixed-Team-Wettbewerb Deutschland 2 mit der Leichlingerin Jana Erstfeld sowie dem Hessen Julian Justus. Das Finale schlossen die beiden mit 432,6 Ringen ab. Vorbei zogen nur noch die Ukraine mit 497,8 Ringen sowie Italien mit 496,4 Ringen.

Außerdem schafften drei weitere Rheinländer den Sprung ins jeweilige Finale.

So schoss sich mit 432,5 Ringen die Europameisterin im KK-Liegendkampf 2013, Amelie Kleinmanns,  im KK-3x40 Schuss der Frauen auf den vierten Rang. Die Kempenerin hatte mit 1165 Ringen als Vorkampfachte noch gerade den Sprung ins Finale der besten Acht geschafft. Denn außer der Rheinländerin trafen noch drei weitere Schützinnen dieses Ergebnis. Das Finale gewann die Weltmeisterin im KK-3x20 von 2014, Beate Köstel, mit 458,4 (4./1171) Ringen vor der Ukrainerin Lesya Leskiv mit 454,5 (3./1172) Ringen und der Russin Polina Khorosheva mit 444,2 (2./1174) Ringen.

Im Luftgewehr der Junioren schnitt Max Pütz als bester rheinischer Junior ab. Mit 138,3 Ringen wurde der Vierherrenborner siebter des Finalkampfes. Den Vorkampf hatte Max mit 614,4 Ringen und ebenfalls Rang sieben abgeschlossen. Die drei Medaillenplätze gingen allerdings allesamt an Norwegen. Hier siegte Benjamin Tingsrud Karlsen mit 246,2 (Vorkampf 2./617,9) Ringen, gefolgt von Vegard Nordhagen mit 245,5 (5./615,7) Ringen sowie Jon-Hermann Hegg mit 223,7 (6./614,5) Ringen.

Zur KK-Sportpistole der Frauen. Hier schaffte Maria Hunz den Sprung bis ins Finale hinein. Denn ihre 558 Ringe reichten für den achten Rang aus. Allerfings hatte die ringgleiche Italienerin Arianna Comi, und Bronzegewinnerin mit der Luftpistolen, das Nachsehen und blieb außen vor. Allerdings schied Hunz mit sieben Treffern dann gleich wieder aus. Schade. Mit 30 Treffern (7./563 Rg.) schoss sich dann die Ukrainerin Kateryna Zelenska ganz nach oben und gewann nach ihrer Silbermedaille mit der Luftpistole nun auch ein Modell in Gold. Mit auf dem Treppchen standen hier die Französin Karine Pardon mit 28 Treffern (1./570 Rg.) sowie die Hessin Svenja Berge mit 24 Treffern (2./569 Rg.).

Über alle weiteren Resultate unserer rheinischen Teilnehmer wird auch im nächsten RSB-Journal informiert.



Autor: K. Zündorf
Datum: 25.03.2018

 

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